Mittwoch, 1. Mai 2013

1. Mai - Auftakt nach Maß!

Am ersten Mai angeln gehn heisst meist nicht allein zu sein am Wasser, geschweige denn etwas zu fangen wo X-Köder ins Wasser plumsen. Entgegen dem Rat von 2 Bekannten hab ich mich entschieden den Saisonauftakt mit Hecht zu starten, anstatt mit Salmoniden. Im Nachhinein war es wohl die richtige Entscheidung. Ich legte mich auf einen mittelgroßen Kärntner See mit guter Sichtigkeit des Wassers fest um dort in die Saison zu starten.

Das Angeln begann um 05:30 - mein Köder berührte das Wasser, keine 10 Würfe, schon kam der erste Biss. Ein schätzungsweise 60cm Hecht schüttelte mir nach 5 sekunden meinen mit Schondrillingen versehenen Wobbler durch die Luft. Nunja, was solls, weiter gehts - fängt ja schon mal gut an wenn der Köder seine Wirkung nicht verfehlt. So ging es weiter, eine halbe Stunde später der nächste, aber leider sehr kleine Kanidat - deswegen keine Widerhaken. Abhaken ging flott und weiter gings - Stellenwechsel sowie Köderwechsel. Diesmal durfte der Sebile Stickbait zeigen was er kann - und flog seine Bahnen durch die Lüfte. Einige Würfe später ein recht spektakulärer Biss - der Stickbait ist nämlich dank Stefans Fehlkauf ein Suspender anstatt Sinker welchen ich eigentlich wollte. Dieser Suspender läuft nur 30-50cm unter der Wasseroberfläche - aber er fängt. Ich konnte durch den flachen Lauf des Köders den Biss schön sehen, immer wieder ein Erlebnis. Ein knapp 80cm Hecht wollte es wissen - musste sich aber nach kurzem Drill geschlagen geben und wurde geschwind befreit und releast. Ich war so überglücklich das sich endlich mal wieder ein brauchbarer Hecht zeigte bzw. hängen blieb (letztes Jahr kamen mir einige gute ab) das ich auf das Foto vergessen habe. Weiter gings - die ersten anderen Hechtangler kamen an und versuchten ihr Glück, ich angelte derweil vom Ufer weiter, mehrere Kleine um die 40-60cm konnte ich noch verzeichnen. Es wurde knapp 9 Uhr - der Bootverleih öffnete. Also nix wie hin.

Erstmal Boot aus der Garage - slippen...einladen...die Zeit verstrich, macht nix. Dann endlich am Wasser an eine verheissungsvolle Stelle - ankern - 360 Grad Fächerwurf. Anfasser - hing nicht - paar Würfe weiter - Nachläufer vom gleichen Fisch. Er mag nicht, wen wunderts - die tote Zeit kam. Danach kann man an diesem Gewässer fast die Uhr stellen. Mit nicht allzu tief laufenden Ködern geht dann nichts mehr. Ausserdem war die Bucht schon arg abgefischt von diversen anderen Anglern/Schleppfischern und weiß Gott wem noch. Also mal sehn ob ich mit meiner dafür nicht gerade geeigneten Rute einen Gufi werfen kann, irgendwie flog das Ding - zwar nicht weit aber immerhin. Nach den halbwegs erfolgreichen Wurftests im flachen Wasser steuerte ich das Boot gemächlich an die Krautkante. Mit Krautkante meine ich den Bereich wo die verkrautete Flachwasserzone von etwa 5m in das Freiwasser mündet. Mittlerweile war es 10:45, ich hatte gemütlich gegessen und der Gummifisch wollte geworfen werden. Die Sonne stand hoch und brannte herunter - ich tat die ersten Würfe, genau dorthin wo das Kraut aufhört. Absinken lassen, anjiggen, usw. - ihr kennt das ja. Etwa beim 5 Wurf - Einschlag, Anhieb, wehrt sich - was besseres - so kam es mir zumindest vor. Ich zog hoch, der Fisch zeigte wenig von seiner Kraft. Also Bremse auf, der Hecht in Lauerstellung stand gemütlich Schwanz zum Boot, Kopf Richtung freies Wasser - klarer Fall. Er hing ganz gut, zumindest sah es so aus, also machte ich meiner Meinung nach das einzig richtige - hinter ihm aufs Wasser klopfen um ihn zur Flucht zu animieren. Tja, entweder kannte er das schon oder es war ihm wurscht. Er bewegte sich nicht - tja, also warten, denn total unausgedrillt lande ich keinen Fisch dieser Größe, ob mit oder ohne Kescher. Ich wartete - richtig wars, wie aus dem nichts gab er Vollgas, tauchte ab - das ging alles schön in die Bremse, wehe dem der sie da vorher nicht geöffnet hätte. Wieder hochgeholt hatte er den Haken nun auf einmal vorne rechts sitzen - großer Gufi ohne Stinger - keine gute Wahl...ich erwartete schon das er abkommt. Schüttel schüttel - Haken vorne links. Mein einziges Augenmerk galt nur noch dem Haken. Nur war er jetzt zum Glück müde, ich also Lipgrip rein, Rute weg, und mit 2. Hand rausgehoben. Wunderbar wer hätte das gedacht, ich hatte schon ärgste Befürchtungen. Monoschnur sei dank, mit Geflecht wäre der Haken wohl irgendwo, nur nicht noch im Fischmaul.

Fotos musste ich leider selbst machen. Aber alles klappte tadellos, inklusive dem releasen.



Ein schöner Start in die heimische Saison, mal sehen wie es weiter geht.

Sonntag, 17. Februar 2013

Fuerteventura

Das neue Jahr zog ins Land - und so gings mit Stefan wieder nach Fuerteventura. Diesmal hatten wir unsere Zelte im Süden der Insel aufgeschlagen. Leider machte uns das Wetter bzw. der Wind einen Strich durch die Rechnung. Teils bis zu 5m Wellen machten angeln vom Boot aus unmöglich. Uferangeln wurde zur Qual da bei solch aufgewühltem Wasser keine Fische nahe der Brandung zu finden sind. Ein Barracuda bei Nacht, am Tag der Ankunft im Hafen von Morro Jable sowie ein paar Garfish und ein kleiner Grouper war unsere Ausbeute vom Ufer. 2 Ausfahrten konnten wir dennoch machen - die erste leider auf keinem echten Angelboot. Halbes Boot voller seekranker Touristen inklusive - mehr Platz für mich zum Fischen, aber leider konnte ich trotz intensivster Bemühungen an dem Tag nichts fangen. Hohe Wellen erschwerten das Angeln zusätzlich. Bei der 2. Ausfahrt mit alter Crew (die 2 Spanier vom letzten Urlaub) war alles Paletti, relativ ruhige See und Fänge bzw. Drills wie sie sein müssen. Doppeldrill von Stefan und mir mit Skipjacktunas am leichten Gerät inklusive (15g Wurfgewicht bzw. 7-28g Wurfgewichts Ruten mit je 2500 Shimano Rolle). Da kommt Freude auf. Ebenso konnten wir Barracudas fangen. Sehr schöne Sache, endlich gutes Wetter, richtige Crew sowie uriges Boot und schon klappt es. So macht angeln Spass, hier noch ein paar Bilder vom Urlaub bzw. von den schönen letzten 2 Tagen/Ausfahrten).



Dienstag, 15. Januar 2013

Neue Huchenrute Antares Monster 285XH

Zwar ist die Huchensaison schon fast vorbei, aber ich wollte noch meine neu erworbene Antares Monster XH einmal ausführen. Ein Revier welches Huchenfischen auch noch im Jänner zulässt war bald gefunden, wie es allerdings um die Anzahl der Huchen in dem Revier bestellt ist - wohl mehr als mau. Aber zum Testen sollte es ausreichen. Mit der Shimano Antares Monster XH gepaart mit einer 8000 Stella SW inkl. Yumeya Alu Knauf welcher keine gute Wahl für Minusgrade ist, versuchte ich mein bestes. Huchen biss natürlich keiner. Hier noch ein paar Bilder des Tages.





Samstag, 15. Dezember 2012

Saisonende am Hauswasser

Tja, was soll ich sagen - alles hat ein Ende ...nur die Wurst hat 2 ;)
Und so ging auch das Angeljahr 2012 an meinem Jahreskartengewässer kalt und insgesamt wenig erfolgreich zu Ende. Die einzige Fischart welche realistisch gesehen reproduzierbar passable bis gute Fänge lieferte war der Forellenbarsch, der Rest an Raubfischen war eher mau. Hier noch ein paar winterliche Bilder wo ich mit Baitcaster unterwegs war um noch ein paar letzte Würfe zu rauszufeuern. Die produktiven Stellen waren vom Ufer nicht erreichbar - das Wetter mies, so wars einfach ein Angelausflug ohne viel Aussicht auf Erfolg und ein Lebewohl dem Gewässer. Noch ein Jahr werde ich dieses Gewässer nicht nehmen.



Dienstag, 2. Oktober 2012

Hausgewässer im Herbst



Stefan und ich zogen letzte Woche wiedermal los um großes zu vollbringen. Nunja vielleicht doch eher nur um einen Ausflug an unser mittlerweile herbstlich angehauchtes Hausgewässer zu veranstalten, denn passable Fänge gestalten sich dort schwierig - sieht man von Schwarzbarschen ab welche noch am ehesten zu erwischen sind.

Gesagt getan klapperten wir alle erdenklichen "Hotspots" ab - Hot ist vielleicht der falsche Ausdruck, lauwarm wäre passender. Nunja, mit viel Mühe und Not gelang es uns dann in gemeinsamer Anstrengung mal wieder einen Fisch ins Boot zu bringen.

Stefan leistete wertvolle Vorarbeit mit einem hängerlosen T-Rig, mit welchem er die einzige Fischart welche sich an diesem Tag zeigte ein paar Meter aus den vereinzelten Binsen lockte - wo ich dann mit einem sehr kleinen Twitchbait abräumen konnte. Teamarbeit vom feinsten. Ein schöner Bass kam zum Vorschein welcher sich direkt im Kescher abhakte und dann wieder releast wurde.

Sonntag, 27. Mai 2012

Barschangeln im Frühsommer

Es begann als schöner gemeinsamer Ausflug ohne Fisch mit meinem Angelkollegen Stefan. Das Abfischen der uns bekannten Hotspots am Hausgewässer in Kärnten war nicht von Erfolg gekrönt, kein Fischkontakt möglich. Nach einer gemütlichen Lagebesprechung im am See gelegenen Restaurant einigten wir uns darauf noch eine interessante Bucht mit kleinen Ködern zu behaken. Es sollte sich mehr als lohnen, ich konnte dort innerhalb von wenigen Minuten 2 Forellenbarsche und auch einen Flussbarsch erwischen. Alle Fische wurden releast - aber vom größten Forellenbarsch gibts auch ein Foto. Im Anschluss daran konnten wir beide noch viele kleinere Flussbarsche fangen aber leider kein größeres Exemplar. Ein durchaus gelungener Angeltag an dem sich das Glück doch noch einstellte.


Mittwoch, 14. März 2012

Saisonstart


Am 14. März war es so weit, ich konnte ein neues Gewässer unsicher machen welches ich bisher noch nicht kannte. Ein paar Materialtests waren ebenso geplant. Im klaren Wasser gelang es mir dann noch kurz vor Ende meines nur 2 stündigen ersten Angelausflugs noch einen gut 25cm großen Flussbarsch zu fangen. Weiters konnte ich noch 3 weitere Barsche um die 30cm ausmachen sowie einen knapp 80er Hecht welcher jetzt wohl gerade unterwegs war um einen Laichplatz zu finden. Der Barsch war weit vorne gehakt und durfte selbstverständlich wieder schwimmen.